Becker Schmitz & Pascal Bruns

©Becker Schmitz & Pascal Bruns

Hold The Line, Glow In The Dark 2012, Oberhausen Sterkrade, Dtld. | ©Pascal Bruns & Becker Schmitz, Photo: Polynice.

Becker Schmitz | Freier Künstler aus Duisburg | http://www.beckerschmitz.com/index.php?/holdtheline/, http://htlindex.tumblr.com/ sowie https://www.facebook.com/BeckerSchmitz.

Pascal Bruns | Fotograf aus Duisburg | http://pascalbrunsphotography.tumblr.com/, http://www.polynice.de/ sowie https://www.facebook.com/pascalbrunsphotography.

#Momentaufnahme: Hold The Line
Die Zirkulation von Kunstwerken im Internet, als digitales Abbild ohne haptische Qualitäten und reduziert auf viele tausend kleiner Farbpixel, ist in der Kunst nicht immer eine gern gesehene Praktik. Anders ist dies im Fall von Hold The Line, einem Kunstprojekt der beiden Duisburger Becker Schmitz & Pascal Bruns. Hier kann das fotografische Abbild und die damit einhergehende Onlinepräsenz als konstitiver Part des Bild(werdungs)prozesses (mit)perspektiviert werden. Denn: Hold The Line ist ein interdisziplinäres, crossmediales Kunstprojekt, in dem sich angewandte Kunst und Fotografie sowie Analoges und Digitales kreuzen. „Auch die Zirkulation im Internet ist Bestandteil des Kunstwerks; alles ist Bestandteil des Kunstwerkes“, so Becker Schmitz. „Hold The Line radikalisiert quasi alles, was ich bisher erlebt habe.“

Auch die früheren Graffiti-Erfahrungen schrieben sich in ihre Kunstpraxis ein. ‚Hold the line‘ also, am Ball bleiben. Mitunter deshalb betitelt Becker Schmitz sein Projekt auch als „Graffiti at a next level“. Dieses ‚nächste Level‘ kann an vielen Schnitt- stellen und Knotenpunkten der Bild-Werdung ausgemacht werden, am meisten jedoch im Prozess selbst: Im Prozess der Produktion und Rezeption – sowie gleichsam Dazwischen.

Sowohl die Komposition als auch die Perspektive sind wichtige Kategorien ihrer Kunstpraxis, sowie auch der jeweilige Spot und die spezifische Materialbeschaffenheit das Kunstwerk letztlich erst hervorbringen. Hiebei wird u.a. mit phosphorisie- renden Plastikfolien aus Polyethylen gearbeitet, die sehr fragil sind. „Es gab einmal diesen einen Fall, da waren wir an einem See hier in der Nähe; aufgrund der Wetterverhältnisse waren die (Folien)Linien schon ganz zerfetzt… ich hatte echt noch Angst, dass sich da eine Ente dran stranguliert (lacht).“

Die hier veröffentlichten Fotos dienen alleinig der wissenschaftlichen Dokumentation meines PhD-Projekts. Sie unterliegen dem Copyright des Künstlers und Fotografen. Jegliche Art der Reproduktion oder kommerziellen Nutzung sowie Verviel- fältigung, Änderung oder Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme ist untersagt. Vielen Dank an Becker Schmitz & Pascal Bruns für die Fotos & die Kartenansicht!

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