L.E.T. Les enfants terribles

let

L.E.T. | Street Art-Künstler aus Düsseldorf | siehe auch: https://www.facebook.com/pages/LET-Les-Enfants-Terribles oder http://www.flickr.com/photos/les-enfants-terribles.

„Ich war in Frankreich und habe gesehen, dass es dort Leute gibt, die genau das machen, was mich fasziniert: Schablonen. [Und das war bereits vor über 20 Jahren.].“

#Momentaufnahme:
Bekannt ist der Düsseldorfer Street Art-Künstler L.E.T. für seine Schablonenmotive, die sich von einer Vielzahl anderer Stencil-KünstlerInnen vor allem durch ein technisches Alleinstellungsmerkmal unterscheiden: Als einer der wenigen arbeitet er nicht mit einer flächendeckenden Farbfeldkonturierung, sondern setzt vielmehr auf halbdurchlässige Shades, also be- stimmte Schatteneffekte, die eine motivinterne Tiefenwirkung hervorbringen.

Da der Düsseldorfer bereits auf langjährige Erfahrung und Expertise zurückblicken kann, bietet sich mir an dieser Stelle die Möglichkeit, – neben dem allzu oft und vielzitierte ‚Hype‘ der Street Art – auch einmal nach ihrem ‚Tod‘ zu fragen, welcher mittlerweile fast ebenso oft ausgerufen wurde.

 So hake ich an dieser Stelle nach und frage: „Ist Street Art (wirklich) tot? Also jetzt, vielleicht?“

Doch der Künstler reagiert gelassen. Das hätten die ‚großen Kritiker‘ schon vor Jahren prophezeit; das Publikum würde je- doch immer größer. Eine Tatsache, die v.a. auch auf das Internet zurückzuführen sei: „Mit dem Internet ist der Zugang natürlich einfacher geworden, auf mehreren Ebenen. Man sieht viel, kriegt viel mit, etc.“, so L.E.T im Juni 2013. Als äußerst positiv bewertet er in diesem Kontext auch die Entwicklungen in Düsseldorf, so habe er das Gefühl, dass „da im Moment viel los“ sei. Auch die einstige Männerlastigkeit, die in vielen anderen Städten durchaus noch präsent sei, bräche auf.

kg: „Können die neuen Medien also in gewissem Sinn als Katalysator und Multiplikator der Street Art betrachtet werden? Oder welche Rolle spielen die neuen Medien für Dich; Facebook zum Beispiel?“

L.E.T.: „Für mich war das bis jetzt nur vorteilhaft; es ist eben schneller und man bekommt direktes Feedback. Außerdem: Ich wollte schon immer mal an eine eigene Webseite sitzen, aber irgendwie habe ich das im Endeffekt nie realisiert. War mir irgendwie zu langweilig (lacht).“

Sofern nicht anders angegeben, sind alle Fotos selbst gemacht und unterliegen dem Copyright von ©kg. Sie dienen alleinig der wissenschaftlichen Dokumentation meines PhD-Projekts. Jegliche Art der Reproduktion oder kommerziellen Nutzung, sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme, ist untersagt. Außerdem weise ich darauf hin, dass ich keinerlei Bildrechte am Motiv o. Ä., sondern lediglich am fotografischen Abbild beanspruche.

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